Jörg Oppermann, Schladen, Badezimmer, heizung

So funktioniert ein Öl-Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom liefert (beim Öl-BHKW mit Heizöl oder Biodiesel angetrieben). Der Generator erzeugt Strom, der selbst genutzt und/oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.

Beim Verbrennungsvorgang entsteht Wärme. Diese Wärme nutzen Mini- und Mikro-BHKW für die Heizung des Gebäudes. Das funktioniert über Wärmetauscher. Sie entziehen nicht nur dem Motor selbst, sondern auch den Abgasen Wärme und erhitzen damit das Heiz- und Brauchwasser. Anders als bei „großen“ Kraftwerken verpufft also nichts von der Abwärme, die beim Erzeugen von Strom entsteht – die Energie wird bestmöglich ausgenutzt. Die Motor-Abgase gelangen über eine Abgasanlage ins Freie.

Hoher Nutzungsgrad bei hohem Bedarf

Blockheizkraftwerke arbeiten damit mehr als doppelt so energieeffizient wie herkömmliche Kraftwerke. Sie erreichen Nutzungsgrade von 80 bis 90 %. Dadurch werden auch die CO2-Emissionen reduziert – und zwar um bis zu 30 %. Einen hohen Nutzungsgrad allerdings erzielen BHKW nur, wenn Strom und Wärme auch wirklich kontinuierlich verbraucht bzw. von anderen Haushalten abgenommen werden.”

Reicht die Heizwärme, die das BHKW erzeugt, nicht aus, dann kann ein so genannter Spitzenkessel unterstützend eingesetzt werden. Ein Öl-Brennwert- oder Öl-Niedertemperaturkessel speist dann in Zeiten erhöhten Bedarfs, etwa bei plötzlichen Kälteperioden, zusätzlich Wärme ins Heizungs- und Brauchwassersystem.

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